Mein Blog – der schmale Grat zwischen Mitteilungsbedürfnis, therapeutischem Schreiben, Festhalten und Exhibitionismus

Alte Muster oder doch spannend….

Mein letzter Eintrag war im April – unglaublich!

Irgendwie bin ich immer beschäftigt. Vorallem mein Kopferl ist es sehr…

Mein Leben hat sich in eine Achterbahn verwandelt und ich kann nicht sagen, wo ich wann welcher Beschäftigung nachgehen werde. Der aufmerksame Verfolger meines Blogs erahnt, in welchem Denkaktionismus so etwas bei mir normalerweise ausartet 🙂 .

Veränderungen nicht mein Ding – lieber halte ich aus/ durch und klammere mich an Gewohntes ohne viel nachzudenken, ob es das ist, was ich wirklich will. Was wollen sollen, eine äußerst stiefmütterliche Disziplin meinerseits.

ALSO ganz nach dem Motto –  gibt es nur das was bekannt ist und sollte man hechelnd an allem festhalten, oder einfach nur leben – wollte ich es ganz genau wissen: Nach Jahren der Verweigerung jeglicher kochlichen Aktivität habe ich so manche Stunden in meiner Küche verbracht (u.a. auch getrieben, um zu sehen, ob ich noch in der Lage wäre, jemanden, der öfter als ich esse, 10 Tage lang füttern zu können…): Ich kann es noch und bin total haushaltstauglich zu meiner eigenen Verwunderung! Darüber hinaus muss nun ‘was Episches her: eine Reise. Eine große Reise. Eine coole Reise. Ein großes Ziel für 2017. Was darüber hinaus noch her muss – das bin ich gerade am Evaluieren.

Wenn ich eines gelernt habe: auf mich zu schauen, meine Grenzen zu kennen und mittlerweile habe ich selbst mir glaubhaft gemacht: total spannend, wie mein Leben in zB genau in einem Jahr aussehen wird. Die Grundmauern sind stabil und ich denke auch sehr ansprechend, ‘mal gucken, was sich (Wunderbares) fügen wird.

 

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Danke an alle, die sich ob des unglaublichen Anschlages in Istanbul über mein Wohlbefinden gesorgt und erkundigt haben. Noch nie habe ich diesen Blog für meine politische Meinung genutzt: aber mit religiösen Motiven haben die Anschläge nun wirklich nichts mehr zu tun. Seit 5 Jahren beschäftige ich mich mit diesem Glauben und versuche viel zu erfahen von Leuten, die den Glauben kennen und leben. Kein wirklich gläubiger Muslime würde jemanden töten – denn der Koran sagt (ebenso wie die Bibel) nur mit viel Interpretationsspielraum etwas über das Töten in Gottes Namen. Schon gar nicht würde ein wirklich gläubiger Muslime, der die Maxime seines Glaubens wirklich kennt & versteht – im Fastenmonat Ramadan dies tun! Es ist auch interessant bzw traurig auf Facebook monatelang Trauer für Paris und Brüssel zu sehen, aber kaum Mitgefühl für die Türkei!

Susi

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