Mein Blog – der schmale Grat zwischen Mitteilungsbedürfnis, therapeutischem Schreiben, Festhalten und Exhibitionismus

Rückblick und Ausschau IX – oder na und

Quasi Tradition.

Es wird immer ruhiger um mein Blogleben, aber ganz aufgeben möchte ich das Sammelsurium vieler Erinnerungen nicht.

Heuer waren es gar nur 2 Einträge – einmal zu Corona & einmal zu Susi 2.0… das fasst aber alles auch irgendwie gut zusammen!

Als ich den heutigen Beitrag originär geschrieben habe, hat er ein (langes) Plädoyer

gegen die Coronafanatiker, fanatische Eltern in Coronazeiten, Demonstranten, sudernde Lehrer, Maskenverweigerer, Kronenzeitung Leser, Kickl Anhänger &

für das Pflegepersonal & Ärzte, die homeschooling Eltern, Alleinverdiener, Alleinererzieher, aufgrund von Corona Arbeitssuchenden und ein Hallelujah auf die Gesundheit und ein wenig auf mich

enthalten …

ABER WOZU?

Genauso wenig wie ich Hunderatschläge, Arbeits-Grundhaltungen, Wehleiden, Gesundheitstipps, Sportbelehrungen, Fingerzeige über Masken & Antigentests ungefragt nicht zum Besten gebe, genauso wenig ist ein (ungefragtes) Plädoyer angebracht!

2020 ist „besonders“ (man beachte, dass ich dieses Jahr an einer positiven Sprache offensichtlich wirksam gearbeitet habe/ arbeite 😉 ) und so sehr mir auch Reisen, Gartenbiere, gemütliches Zusammensein fehlen – SO WHAT! Es is‘ wie es is‘ und es wird auch wieder anders werden. Wenn Sinn über physischen Kontakt, ausgehen, Skifahren (das ich tatsächlich heuer wieder anfangen wollte), Restaurantbesuche, Shellacnägel, ansatzlose Haarfarben definiert wird, dann würde generell etwas sehr schief laufen in meinem Leben. Und ich sage das, wo ich nur mit meinem Hund lebe, wie alle anderen seit März in meiner Freizeitgestaltung sehr, sehr eingeschränkt bin; darüber hinaus habe ich meinen Urlaub „verbraucht“ (arbeitend zu Hause, um die Urlaubsrückstellung zu minimieren), war beruflich mehr als sonst gefordert & unterwegs und was kann ich sagen: danke, dass mir wichtige Menschen gesund sind, danke – dass ich ein schönes zu Hause habe, wo ich gerne bin, dass ich einen super Job habe & soziale Kontakte sind so viel mehr als sich physisch zu sehen oder auszugehen. Sport geht immer und Reisen fehlt mir wahnsinnig, aber deswegen ist mein Leben nicht sinnlos.

Das Susi 2.0 Ding hab ich offensichtlich voll drauf mittlerweile 😉

Heuer habe ich einen neuen Höhepunkt an geballten Arbeitspensum gehoben – aber ich bin noch nie so gut, wie dieses Jahr „durchgekommen“. Lediglich kurz vor Weihnachten bin ich ein wenig k.o. gegangen, hab mich über Themen – wie Lockdown 3 – aufgeregt, aber nach ein wenig Ruhe, viel Schlaf über die Feiertage – alles wieder easy und nichts, was ein Gläschen nicht wieder herrichten kann.

Von meinem am Jahresanfang geposteten Ausblick konnte ich ziemlich alles umsetzen, bis auf wenig rauchen und unser Häuschen.

Was soll 2021: ich hoffe, ich verliere meinen Biss nicht. Den Biss, einfach (etwas) zu schaffen. Egal ob beruflich, sportlich oder privat. Der Biss ermöglicht mir Vieles und das ist mehr befriedigend als unbefriedigende Politik, Einschränkungen und generelles Raunzen.

Ich wünsche mir ein weiteres schönes Jahr mit meinem Buben. Freue mich auf Tante-Susi-Nachwuchs. Weiters ist das Wort „muss“ seit einiger Zeit aus meinem Wortschatz bzw meinem Leben verbannt & ich hoffe, dass dem auch so bleibt!

2021 prosit!

Susi

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